Das richtige Futter geben

Es ist wichtig, Ihr Pferd möglichst natürlich und auf seine Leistungen und Bedürfnisse abgestimmt und ausgewogen zu ernähren. Eine falsche Fütterung kann unter Umständen zu Mangelerscheinungen, schlimmstenfalls zu Allergien oder Krankheiten führen. Experten, Tierärzte und Pferdekliniken empfehlen ein möglichst naturkonformes Futter zu geben, das die evolutionäre Entwicklung des Pferdes berücksichtigt. Bei der Bestimmung des optimalen Pferdefutters sollte eine individuelle Beratung in Anspruch genommen werden. Unsere Fütterungsexperten erreichen Sie telefonisch unter 08631–98 82 20 oder per E-Mail.

Erkrankungen und Verdauungsbeschwerden, wie Koliken, Kotwasser oder Durchfall

Um Krankheiten vorzubeugen, ist eine bedarfsgerechte und ausgewogene Ernährung des Pferdes unabdingbar. Die Fütterung sollte darüber hinaus auf den derzeitigen Gesundheitszustand abgestimmt sein. Mangelerscheinungen oder chronische Krankheiten können durch entsprechende Futterzusätze gelindert werden. Bei Pferden mit Verdauungsbeschwerden, wie Koliken, Kotwasser oder Durchfall empfiehlt sich eine Kur mit Revital Klinikum prebiotic.

Raufutter das A und O

Der wichtigste Energieträger und das wichtigste Futter für ein Pferd ist gutes Raufutter. Die bekanntesten Rohfaserlieferanten sind Heu und Stroh. Als Faustregel gilt eine benötigte Raufutteraufnahme von 1 kg bis 1,5 kg pro 100 kg Körpergewicht. Für Pferde mit einer Stauballergie oder Senioren mit Zahnproblemen, stellen hochwertige Heucobs eine Alternative dar. Mühldorfer Heucobs sind in einer staubfreien Version zum trocken Verfüttern und zum Einweichen für Pferde mit Zahnproblemen erhältlich. Für schwerfuttrige Pferde kann Luzerne – in Kombination mit Reiskleie – ein zusätzlicher Rohfaserlieferant oder Heuersatz sein.

Kleine Futterpausen und periodengerechte Energiezufuhr

Die Verdauung und der Organismus des Pferdes sind auf eine regelmäßige Futteraufnahme ausgelegt und Fresspausen sollten drei Stunden nicht übersteigen. Magengeschwüre und Verhaltensauffälligkeiten könnten sonst daraus resultieren. Am besten ist es, dem Pferd über den Tag verteilt kleine Rationen anzubieten und Futter bereitzustellen, das Nährstoffe und Energie periodengerecht dem Organismus zuführt.

Fütterungszeiten

Da Pferde Gewohnheitstiere sind, soll auf gleichbleibende Fütterungszeiten geachtet werden. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass Pferde nicht direkt vor oder nach der Arbeit gefüttert werden; eine Pause von 30 Minuten wird empfohlen. Bei regelmäßiger Fütterung kann das Kolikrisiko reduziert werden. Bei der Futteraufnahme sollte das Pferd in Ruhe gelassen und Stress vermieden werden, so wird das Kolikrisiko minimiert und Schlundverstopfungen vorgebeugt.

Stoffwechselerkrankungen, Leichtfuttrigkeit und Hufrehe

Immer mehr Pferde leiden an Stoffwechselerkrankungen und auch die Gefahr von Hufrehe ist heute ständig präsent. Bei betroffenen Pferden ist es besonders wichtig, auf eine möglichst eiweißarme sowie zucker- und stärkereduzierte Fütterung zu achten. Als ideales Kraftfutter empfiehlt sich Low Glycaemic prebiotic: Ein vollwertiges Therapiefutter, welches auch von zahlreichen Pferdekliniken bei Störungen des Kohlehydratstoffwechsels, wie z.B. EMS, Cushing, PSSM, KPU, Hufrehe etc. verabreicht wird.

Sauberes Futter und richtige Lagerung

Pferdefutter sollte möglichst staubfrei, qualitativ hochwertig und frei von chemischen Binde-, Extraktions- oder Konservierungsmitteln sein. Schimmeliges oder anderweitig verunreinigtes Rau- und Kraftfutter darf nicht verfüttert werden. Im Allgemeinen muss das Futter vor Hitze, Feuchtigkeit und Ungeziefer geschützt aufbewahrt werden. Weiterhin sind die auf der Verpackung angegebenen Hinweise zu Lagerung und Haltbarkeit zu beachten. Futterbehälter, wie Tröge, Eimer etc. müssen frei von Verunreinigungen und Verschmutzungen sein, um das ein bakterielles Infektionsrisiko zu minimieren.